📊 Bin ich normal?
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🧿 Psychology

Wie hoch ist meine emotionale Intelligenz?

Messe deine emotionale Intelligenz in 4 Dimensionen.

Bewerte jede Aussage von 1 (stimme gar nicht zu) bis 5 (stimme voll zu).

1Ich weiß, warum sich meine Emotionen verändern.
2Ich erkenne meine Emotionen leicht, wenn ich sie empfinde.
3Ich habe Kontrolle über meine Emotionen.
4Wenn ich vor Hindernissen stehe, erinnere ich mich an Zeiten, in denen ich ähnliche Hindernisse überwunden habe.
5Ich kann an der Mimik ablesen, wie sich andere fühlen.
6Ich nehme die nonverbalen Signale anderer Menschen wahr.
7Wenn mir jemand von einem wichtigen Ereignis erzählt, fühle ich fast, als hätte ich es selbst erlebt.
8Ich mache anderen Komplimente, wenn sie etwas gut gemacht haben.
9Ich helfe anderen, sich besser zu fühlen, wenn sie niedergeschlagen sind.
10Ich organisiere Veranstaltungen, die anderen Spaß machen.

Was ist emotionale Intelligenz?

Emotionale Intelligenz (EI/EQ) ist deine Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen, zu steuern und einzusetzen — sowohl deine eigenen als auch die anderer. Die SSEIT (Schutte et al. 1998) ist eine validierte 33-Item-Selbstbeurteilungsskala; dieses Quiz verwendet eine 10-Item-Adaption über dieselben 4 Dimensionen.

Die 4 Dimensionen der EQ (Salovey & Mayer 1990)

  • Selbstwahrnehmung (Punkte 1-2): Eigene Emotionen in Echtzeit erkennen
  • Selbstregulation (Punkte 3-4): Emotionen steuern und sich an Situationen anpassen
  • Soziale Wahrnehmung (Punkte 5-7): Emotionen und soziale Signale anderer lesen
  • Beziehungsmanagement (Punkte 8-10): Andere beeinflussen und unterstützen

Bevölkerungsnormen

  • SSEIT-Durchschnitt: 124/165 (Vollskala) — etwa 37,5/50 bei dieser Version
  • Frauen erzielen etwas höhere Werte als Männer (d=0,15-0,20)
  • EQ steigt mit dem Alter bis ~60, dann erreicht er ein Plateau
  • Höhere EQ sagt voraus: bessere Beziehungen, berufliche Leistung, psychische Gesundheit und Führungsqualität
  • Anders als der IQ ist emotionale Intelligenz sehr gut trainierbar

Quellen: Schutte et al. (1998, SSEIT), Salovey & Mayer (1990), Petrides & Furnham (2001), Journal of Applied Psychology.