📊 Bin ich normal?
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🌙 Sleep

Was ist mein Chronotyp?

Finde heraus ob du Lerche, Eule oder Wolf bist.

Wähle die Option, die dich am besten beschreibt: 1 (stimme gar nicht zu) bis 5 (stimme voll zu).

1Ich wache natürlich früh auf und bin morgens am wachsten.
2Meine beste kreative Arbeit leiste ich spät abends.
3Ich habe einen gleichmäßigen Schlafrhythmus und variiere meine Schlafenszeit selten.
4Ich drücke mehrmals auf Schlummern und fühle mich bis zum späten Vormittag benommen.
5Ich bin zwischen 10 und 14 Uhr am produktivsten — ein solides Tageshoch.
6Ich habe Schlafprobleme — mein Kopf rast beim Schlafengehen und ich wache oft auf.
7Ich kann problemlos als Erstes morgens Sport machen.
8Ich bin abends am geselligsten und energiegeladensten.
9Ich passe mich leicht jedem Rhythmus an — ich bin weder Morgen- noch Nachtmensch.
10Ich schlafe leicht und brauche perfekte Bedingungen (dunkel, ruhig, kühl).

Chronotyp-Wissenschaft

Dein Chronotyp ist deine genetisch bestimmte Schlaf-Wach-Präferenz. Dr. Michael Breus identifizierte 4 Chronotyp-Tiere basierend auf dem MEQ (Morningness-Eveningness Questionnaire, Horne & Östberg 1976).

Die 4 Chronotypen

  • Löwe (15%): Frühaufsteher, Energiehoch 6-12 Uhr. Geborene Anführer, hoher Antrieb. Schlaf: 22-6 Uhr.
  • Bär (55%): Folgt dem Sonnenzyklus. Hoch: 10-14 Uhr. Gesellig, teamorientiert. Schlaf: 23-7 Uhr.
  • Wolf (15%): Nachteule, kreatives Hoch 17 Uhr bis Mitternacht. Introvertiert, kreativ. Schlaf: 0-8 Uhr.
  • Delfin (10%): Leichter, fragmentierter Schläfer. Intelligent, aber ängstlich. Unregelmäßige Schlafmuster.

Forschung

  • Der Chronotyp ist zu 50% genetisch — das PER3-Gen beeinflusst ihn stark (Archer et al. 2003)
  • Die Gesellschaft hat einen "Morgen-Bias" — Nachteulen verdienen 4-8% weniger (Randler 2009)
  • Einen Wolf zu zwingen, wie ein Löwe zu leben, verursacht "sozialen Jetlag" — verbunden mit Übergewicht und Depression
  • Der Chronotyp verschiebt sich im Laufe des Lebens: Teenager sind Wölfe, Ältere werden zu Löwen

Quellen: Horne & Östberg (1976, MEQ), Breus (2016, chronotype animals), Archer et al. (2003, PER3), Roenneberg et al. (2003, social jet lag).