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🧠 Mental Health

Könnte ich OCD haben?

Mache den Y-BOCS-Screening-Test für Zwangsstörungen.

Bewerte wie sehr jeder Punkt auf dich zutrifft: 0 (gar nicht) bis 4 (extrem).

1Ich habe ungewollte Gedanken, die ich nicht aus meinem Kopf bekomme.
2Ich kontrolliere Dinge mehrfach (Schlösser, Herd, Lichter).
3Ich habe das Bedürfnis, Dinge in einer bestimmten Reihenfolge anzuordnen.
4Ich wasche mir öfter die Hände als nötig.
5Ich habe beunruhigende Gedanken über Schaden, Verunreinigung oder Tabuthemen.
6Ich wiederhole Handlungen, bis sie sich „genau richtig" anfühlen.
7Meine Rituale oder repetitiven Verhaltensweisen nehmen täglich viel Zeit in Anspruch.
8Ich vermeide Situationen, die meine Zwangsgedanken auslösen.
9Ich empfinde starke Angst, wenn ich meine Rituale nicht durchführen kann.
10Diese Gedanken/Verhaltensweisen beeinträchtigen meine Arbeit oder Beziehungen.

Dies ist ein Screening-Tool, keine Diagnose. If you scored 16+, consider consulting a mental health professional specializing in OCD.

OCD bedeutet nicht, ordentlich zu sein

Basierend auf Y-BOCS-Kriterien. Echte Zwangsstörung (OCD) umfasst aufdringliche Gedanken (Zwangsgedanken) und repetitive Verhaltensweisen (Zwangshandlungen), die erheblichen Leidensdruck verursachen.

Ergebnis-Interpretation

  • 0-7: Subklinisch — keine signifikanten Zwangssymptome
  • 8-15: Leicht — einige zwangsähnliche Muster
  • 16-23: Moderat — Zwangsstörung beeinträchtigt wahrscheinlich den Alltag
  • 24-40: Schwer — professionelle Abklärung empfohlen

OCD-Fakten

  • Betrifft 2-3% der Bevölkerung (1 von 40 Menschen)
  • Durchschnittliche Zeit vom Auftreten bis zur Behandlung: 14-17 Jahre
  • Bei OCD geht es um aufdringliche Gedanken, nicht um Persönlichkeitsmarotten
  • ERP-Therapie (Exposition mit Reaktionsverhinderung) ist die Goldstandard-Behandlung

Quellen: Y-BOCS (Goodman et al. 1989), IOCDF, NIMH, APA DSM-5.