📊 Bin ich normal?
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💬 Communication

Was ist mein Kommunikationsstil?

Finde heraus ob du passiv, assertiv oder aggressiv kommunizierst.

Bewerte wie oft dich jeder Punkt beschreibt: 1 (nie) bis 5 (immer).

1Ich vermeide es, meine Meinung zu äußern, um Konflikte zu vermeiden.
2Ich dominiere Gespräche und unterbreche andere, um meinen Standpunkt klarzumachen.
3Ich äußere Sarkasmus oder mache zweideutige Komplimente, wenn ich frustriert bin.
4Ich äußere meine Bedürfnisse klar und respektiere dabei die Perspektive der anderen Person.
5Ich sage „Ja", wenn ich „Nein" meine, um andere nicht zu enttäuschen.
6Ich werde laut oder schüchtere andere ein, um zu bekommen, was ich will.
7Ich stimme persönlich zu, beschwere mich aber hinter dem Rücken bei anderen.
8Ich kann „Nein" sagen, ohne mich schuldig zu fühlen.
9Ich fühle mich in Gruppengesprächen ungehört oder unsichtbar.
10Ich verwende „Ich"-Aussagen und drücke Gefühle aus, ohne zu beschuldigen.

Die 4 Kommunikationsstile

Die Forschung zu Kommunikationsstilen (Alberti & Emmons 1970, Murphy & Dillon 2003) identifiziert 4 Muster. Die meisten Menschen halten sich für durchsetzungsfähig — Daten zeigen, dass 60 % tatsächlich passiv sind.

Die 4 Stile

  • Passiv (Punkte 1, 5, 9): Vermeidet es, eigene Bedürfnisse auszudrücken. „Deine Bedürfnisse zählen, meine nicht.“ ~40-60 % der Menschen.
  • Aggressiv (Punkte 2, 6): Dominiert und schüchtert ein. „Meine Bedürfnisse zählen, deine nicht.“ ~10-15 % der Menschen.
  • Passiv-aggressiv (Punkte 3, 7): Indirekter Widerstand. „Ich stimme zu und sabotiere dann.“ ~15-20 % der Menschen.
  • Durchsetzungsfähig (Punkte 4, 8, 10): Direkt und respektvoll. „Beider Bedürfnisse zählen.“ ~20-25 % der Menschen.

Forschung

  • Durchsetzungsfähigkeit ist der effektivste Stil — verknüpft mit besseren Beziehungen, Karriereerfolg und psychischer Gesundheit
  • Passive Kommunikation führt zu aufgestautem Groll und irgendwann zum Ausbruch
  • Durchsetzungsfähigkeit ist eine erlernbare Fähigkeit — kein Persönlichkeitsmerkmal (Rakos 1991)
  • Frauen werden zu passiver Kommunikation sozialisiert; Männer zu aggressiver (Crawford 1995)

Quellen: Alberti & Emmons (1970, Your Perfect Right), Rakos (1991, assertiveness training), Murphy & Dillon (2003).