📊 Bin ich normal?
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🧿 Psychology

Wie empathisch bin ich?

Messe deinen Empathie-Quotienten mit dem EQ-Kurztest.

Bewerte jede Aussage von 1 (stimme gar nicht zu) bis 5 (stimme voll zu).

1Ich merke leicht, ob jemand an einem Gespräch teilnehmen möchte.
2Ich finde es leicht, mich in jemand anderen hineinzuversetzen.
3Ich bin gut darin, vorherzusagen, wie sich jemand fühlen wird.
4Es macht mich traurig, wenn ich sehe, dass jemand schlecht behandelt wird.
5Ich bemerke schnell, wenn sich jemand in einer Gruppe unwohl fühlt.
6Freunde reden normalerweise mit mir über ihre Probleme.
7Ich kann erkennen, ob jemand seine wahren Gefühle verbirgt.
8Ich bin traurig, wenn andere Menschen schwere Zeiten durchmachen.
9Ich kann die Atmosphäre eines Raumes spüren, wenn ich ihn betrete.
10Ich finde es schwer zu wissen, was ich in einer sozialen Situation tun soll.

Was ist Empathie und wie wird sie gemessen?

Der Empathie-Quotient (EQ) wurde von Simon Baron-Cohen (2003, Cambridge) entwickelt. Er misst zwei Komponenten: kognitive Empathie (das Verstehen der Gefühle anderer) und affektive Empathie (das Mitfühlen der Gefühle anderer).

Bevölkerungsnormen (Baron-Cohen & Wheelwright, 2004)

  • Frauen-Durchschnitt: 47/80 auf der vollständigen EQ-Skala
  • Männer-Durchschnitt: 42/80
  • Menschen mit Autismus: durchschnittlich 20/80
  • Der Geschlechterunterschied gehört zu den robustesten Befunden in der Psychologie

Arten von Empathie

  • Kognitive Empathie: Verstehen, was andere fühlen (Punkte 1,2,3,5,7) — „Theory of Mind“
  • Affektive Empathie: Fühlen, was andere fühlen (Punkte 4,6,8,9) — emotionale Ansteckung
  • Psychopathen haben hohe kognitive Empathie, aber niedrige affektive Empathie
  • Autistische Personen haben hohe affektive Empathie, aber niedrige kognitive Empathie

Quellen: Baron-Cohen & Wheelwright (2004, EQ), Lawrence et al. (2004), Journal of Autism and Developmental Disorders.