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⚡ Brain & Cognition
Wie gut ist mein Gedächtnis?
Teste dein Kurzzeitgedächtnis und vergleiche mit Altersnormen.
Bewerte wie oft jeder Punkt zutrifft: 1 (nie) bis 5 (täglich).
1Ich gehe in einen Raum und vergesse, warum ich hineingegangen bin.
2Ich vergesse die Namen von Leuten innerhalb weniger Minuten nach dem Kennenlernen.
3Ich kann Telefonnummern oder Adressen aus dem Gedächtnis abrufen.
4Ich vergesse, wo ich meine Schlüssel, mein Handy oder meinen Geldbeutel hingelegt habe.
5Ich erinnere mich gut an Dinge, die ich gelesen oder gelernt habe.
6Ich muss Absätze nochmal lesen, weil ich die Informationen beim ersten Mal nicht aufgenommen habe.
7Ich vergesse Termine oder Veranstaltungen, wenn ich keine Erinnerungen setze.
8Ich kann mich an detaillierte Gespräche von vor Wochen erinnern.
9Ich vergesse mitten im Satz, was ich sagen wollte.
10Ich habe Schwierigkeiten, mehrstufige Anweisungen zu befolgen, ohne sie aufzuschreiben.
Probiere als Nächstes
🧒🫣🎯🔋🍺😰🔗⚡
What is your mental age?
⚡Brain & CognitionWhich cognitive biases control you?
⚡Brain & CognitionHow long is your attention span?
⚡Brain & CognitionHow decision-fatigued are you?
⚡Brain & CognitionDo I drink too much alcohol?
❤️HealthIs my anxiety normal?
🧠Mental HealthWhat is your attachment style?
🧿PsychologyCould you have ADHD?
🧩NeurodivergentAlltagsgedächtnis verstehen
Gedächtnisbeschwerden sind extrem häufig — deuten aber selten auf ernsthafte Probleme hin. Der Everyday Memory Questionnaire (EMQ, Sunderland 1983) und der Prospective-Retrospective Memory Questionnaire (PRMQ) messen reale Gedächtnisausfälle.
Ergebnis-Interpretation (höher = vergesslicher)
- 10-18: Hervorragendes Gedächtnis — du behältst und erinnerst Informationen gut
- 19-28: Durchschnittlich — normale Alltagsvergesslichkeit
- 29-38: Unterdurchschnittlich — häufige Gedächtnislücken
- 39-50: Deutliche Gedächtnisprobleme — eine Abklärung ist empfehlenswert
Gedächtnis-Fakten
- Der „Türrahmen-Effekt“ (Item 1) ist real — das Durchschreiten von Türen löst Vergessen aus (Radvansky 2011)
- Die Arbeitsgedächtniskapazität beträgt durchschnittlich 4±1 Elemente (Cowan 2001), nicht Millers 7
- Schlaf ist entscheidend: Gedächtniskonsolidierung findet während Tiefschlaf und REM-Schlaf statt
- Smartphones haben „digitale Amnesie“ verursacht — 71% können sich nicht an die Telefonnummer ihres Partners erinnern
- Das Gedächtnis erreicht seinen Höhepunkt mit 25 Jahren und nimmt dann graduell ab — Abrufstrategien kompensieren das jedoch
Quellen: Sunderland (1983, EMQ), Cowan (2001), Radvansky (2011, doorway effect), Kaspersky Digital Amnesia Study.