📊 Bin ich normal?

📵 Digital Wellness

Was ist mein Dopamin-Typ?

Finde heraus wie dein Belohnungssystem tickt.

Bewerte wie sehr dich jeder Punkt beschreibt: 1 (gar nicht) bis 5 (genau ich).

1Ich suche ständig nach neuen Erfahrungen, Hobbys oder Ideen.
2Ich fühle mich von Zielen, Erfolgen und dem Abhaken von Listen angetrieben.
3Ich greife bei Stress zu Trostessen, Shopping oder Substanzen.
4Ich nutze Gaming, Scrollen oder Binge-Watching, um der Realität zu entfliehen.
5Mir wird schnell langweilig und ich brauche ständige Stimulation.
6Ein Projekt abzuschließen gibt mir einen größeren Kick als das Projekt selbst.
7Ich esse, trinke oder gebe Geld aus, um mich besser zu fühlen, obwohl ich weiß, dass es schädlich ist.
8Ich nutze mein Handy oder Unterhaltung, um unangenehmen Gedanken auszuweichen.
9Ich gehe Risiken ein oder probiere extreme Aktivitäten für den Nervenkitzel.
10Ich fühle mich leer oder flach, wenn ich kein Ziel habe, auf das ich hinarbeite.

Dein Dopamin-Belohnungsprofil

Dopamin ist der „Wollen“-Neurotransmitter — es treibt Motivation an, nicht Vergnügen. Wie du Dopamin suchst, verrät deinen Belohnungs-Persönlichkeitstyp.

Die 4 Dopamin-Typen

  • Sucher (Punkte 1, 5, 9): Neugiergetrieben. Hohes Sensation Seeking (Zuckerman). Risiko für ADHS-Überschneidung, Sucht nach neuen Erfahrungen.
  • Leistungstyp (Punkte 2, 6, 10): Zielgetrieben. Dopamin durch Abschluss und Fortschritt. Risiko für Arbeitssucht und Burnout.
  • Tröster (Punkte 3, 7): Komfortgetrieben. Nutzt Substanzen oder Konsum zur Stimmungsregulierung. Risiko für emotionales Essen, Kaufsucht.
  • Flüchter (Punkte 4, 8): Vermeidungsgetrieben. Nutzt Stimulation, um unangenehme Gefühle zu betäuben. Risiko für Bildschirmsucht, Dissoziation.

Dopamin-Wissenschaft

  • Das Dopamin-Grundniveau variiert genetisch um 40 % (DRD4-Genvarianten, Ebstein et al. 1996)
  • Vorfreude setzt mehr Dopamin frei als die Belohnung selbst (Schultz 1997)
  • Smartphone-Benachrichtigungen erzeugen Dopamin-Schleifen, identisch mit Glücksspiel (Haynes 2018)
  • „Dopamin-Fasten“ ist im Trend, aber das Konzept wird missverstanden — man kann Dopamin nicht wie eine Batterie entladen

Quellen: Zuckerman (1994, Sensation Seeking), Schultz (1997, reward prediction), Ebstein et al. (1996, DRD4), Berridge & Robinson (2016, wanting vs. liking).