📊 Bin ich normal?
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Ist mein Gaming-Verhalten problematisch?

Prüfe dein Gaming-Verhalten mit dem WHO-ICD-11-Screening.

Bewerte wie oft jeder Punkt zutrifft: 1 (nie) bis 5 (sehr oft).

1Ich denke ans Spielen, auch wenn ich gerade nicht spiele.
2Ich muss immer mehr Zeit mit Spielen verbringen, um mich zufrieden zu fühlen.
3Ich fühle mich rastlos, reizbar oder traurig, wenn ich versuche, weniger zu spielen.
4Ich habe versucht, mein Gaming zu kontrollieren, aber es ist mir nicht gelungen.
5Ich habe durch Gaming das Interesse an Hobbys oder Aktivitäten verloren, die mir früher Spaß gemacht haben.
6Ich spiele weiter, obwohl ich weiß, dass es Probleme in meinem Leben verursacht.
7Ich habe gelogen, wie viel Zeit ich mit Spielen verbringe.
8Ich spiele, um negativen Gefühlen zu entkommen oder Stress abzubauen.
9Gaming hat zu Konflikten mit Familie, Freunden oder bei der Arbeit/Schule geführt.
10Ich habe Schlaf, Mahlzeiten oder Hygiene wegen Gaming-Sessions vernachlässigt.

Gaming Disorder: von der WHO seit 2019 anerkannt

Gaming Disorder wurde 2019 von der Weltgesundheitsorganisation in die ICD-11 aufgenommen. Dieses Quiz basiert auf dem IGD-20-Framework (Internet Gaming Disorder) von Pontes et al. (2014).

Auswertung der Ergebnisse

  • 10–18: Gesundes Spielverhalten — Gaming als Unterhaltung und Erholung
  • 19–28: Durchschnittlicher Gamer — moderater Konsum mit gelegentlichen Exzessen
  • 29–38: Gefährdet — Gaming beginnt das Leben zu beeinträchtigen
  • 39–50: Wahrscheinliche Störung — erfüllt mehrere WHO-Kriterien

Die Wissenschaft dahinter

  • WHO-Prävalenzschätzung: 3–4 % der Gamer erfüllen die Kriterien für Gaming Disorder
  • Der durchschnittliche Gamer spielt 8,5 Stunden/Woche — bei Betroffenen sind es 30+ Stunden
  • Gaming setzt Dopamin in Mengen frei, die mit Amphetaminkonsum vergleichbar sind (Koepp et al. 1998)
  • Südkorea, China und Japan haben seit 2010 staatliche Behandlungsprogramme
  • Lootboxen nutzen variable Verstärkungsraten — der gleiche Mechanismus wie bei Spielautomaten

Hinweis: Dies ist ein Screening-Tool, keine Diagnose. Die meisten Gamer sind gesund. Wende dich bei einem hohen Ergebnis an eine Fachperson.

Quellen: WHO ICD-11 (2019), Pontes et al. (2014, IGD-20), Koepp et al. (1998, dopamine), APA DSM-5 Section III.