🎭
🧩 Neurodivergent
Wie viel Masking betreibe ich?
Messe dein Social-Masking-Level (Camouflaging).
Bewerte jede Aussage von 1 (nie) bis 5 (immer). Denke an dein Verhalten in sozialen Situationen.
1Ich übe ein, was ich sagen werde, bevor ich in soziale Situationen gehe.
2Ich überwache meine Mimik, um „normal" zu wirken.
3Ich kopiere Gesten oder Sprachmuster anderer, um dazuzugehören.
4Ich zwinge mich zum Augenkontakt, obwohl es sich unangenehm anfühlt.
5Ich unterdrücke meine natürlichen Reaktionen (Stims, Ausdrücke) in der Öffentlichkeit.
6Ich fühle mich nach sozialen Interaktionen erschöpft, selbst nach angenehmen.
7Ich habe „Skripte" oder Antworten für häufige soziale Situationen entwickelt.
8Ich verberge meine wahren Interessen, weil ich denke, andere finden sie seltsam.
9Ich fühle mich, als würde ich eine Rolle spielen, statt ich selbst zu sein, wenn andere dabei sind.
10Wenn ich nach dem Geselligsein allein bin, brauche ich viel Erholungszeit.
Probiere als Nächstes
⚡🧩🧠💔💧⏰🥤🚿
Could you have ADHD?
🧩NeurodivergentAre you on the autism spectrum?
🧩NeurodivergentHow strong is your executive function?
🧩NeurodivergentHow sensitive are you to rejection?
🧩NeurodivergentIs my water bill normal?
🏠HousingDo I work too many hours?
💼CareerDo I drink enough water?
❤️HealthDo I use too much water?
🌍EnvironmentWas ist soziales Masking?
Masking (oder Camouflaging) ist die bewusste oder unbewusste Unterdrückung natürlicher Verhaltensweisen, um neurotypisch zu wirken. Der CAT-Q (Hull et al. 2019) ist das Standardinstrument, validiert in autistischen und allgemeinen Populationen.
Ergebnis-Interpretation
- 10-18: Geringes Masking — du zeigst dich in den meisten Situationen authentisch
- 19-28: Moderat — etwas soziale Performance, bei jedem üblich
- 29-38: Hohes Masking — erhebliche Energie wird für das Performen von „Normalität“ aufgewendet
- 39-50: Sehr hoch — chronisches Masking, Risiko für autistisches Burnout
Forschungsergebnisse
- Masking ist am häufigsten bei autistischen Frauen und AFAB-Personen — verzögert die Diagnose um 5+ Jahre
- Chronisches Masking führt zu autistischem Burnout: Fähigkeitenverlust, Erschöpfung und Rückzug
- Masking korreliert mit höheren Raten von Angst, Depression und Suizidalität (Cassidy et al. 2018)
- Jeder maskiert bis zu einem gewissen Grad — neurodivergente Menschen tun es nur ständig und zu höheren Kosten
- Die „Maske“ beginnt oft in der Kindheit als Überlebensstrategie
Quellen: Hull et al. (2019, CAT-Q), Cassidy et al. (2018), Lai et al. (2017), Autism Research.