📊 Bin ich normal?

🌙 Sleep

Habe ich Schlafschulden?

Berechne dein Schlafdefizit und sieh die Auswirkungen.

Bewerte wie oft jeder Punkt zutrifft: 1 (nie) bis 5 (täglich).

1Ich schlafe unter der Woche weniger als 7 Stunden.
2Ich schlafe am Wochenende 2+ Stunden länger, um „aufzuholen".
3Ich brauche einen Wecker zum Aufwachen — ohne würde ich verschlafen.
4Ich fühle mich nachmittags schläfrig (Tief zwischen 14 und 16 Uhr).
5Ich schlafe innerhalb von 5 Minuten ein, nachdem ich mich hingelegt habe.
6Ich bin auf Koffein angewiesen, um tagsüber wach zu bleiben.
7Ich nicke während Meetings, Vorlesungen oder beim Fernsehen ein.
8Ich habe Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren oder Entscheidungen zu treffen.
9Ich fühle mich emotionaler oder reizbarer als sonst.
10Ich hatte tagsüber Sekundenschlaf (kurzes Wegnicken).

Schlafschuld: Du kannst die Biologie nicht austricksen

Schlafschuld ist der kumulative Effekt von zu wenig Schlaf. Dein Körper führt Buch — und der Zinssatz ist gnadenlos.

Ergebnis-Interpretation

  • 10–18: Minimale Schlafschuld — du bekommst genug Erholung
  • 19–28: Moderate Schuld — dein Körper kompensiert, aber es holt dich ein
  • 29–38: Erhebliche Schuld — kognitive Beeinträchtigungen sind messbar
  • 39–50: Kritisch — du funktionierst eingeschränkt, vergleichbar mit dem gesetzlichen Alkohollimit

Die Wissenschaft hinter der Schlafschuld

  • 17 Stunden ohne Schlaf = kognitive Beeinträchtigung wie bei 0,05 % BAC (Dawson & Reid 1997)
  • 24 Stunden ohne Schlaf = entspricht 0,10 % BAC — gesetzlich betrunken
  • In weniger als 5 Minuten einschlafen bedeutet, dass du stark schlafentzogen bist (gesund: 10–20 Min.)
  • Am Wochenende „nachholen“ macht metabolische Schäden nicht vollständig rückgängig (Depner et al. 2019)
  • Müdigkeit am Steuer verursacht 100.000 Unfälle/Jahr in den USA (NHTSA)

Quellen: Dawson & Reid (1997), Depner et al. (2019, Wochenend-Erholung), Van Dongen et al. (2003, kumulatives Defizit), Walker (2017).